• Bautrocknung
  • Ratgeber Bautrocknung | Informationen über Bautrocknung

Unsere Tipps und Tricks zur Bautrocknung

Im Verlauf unserer Verleihtätigkeit haben unsere Kunden viele Fragen rund um das Thema Bautrocknung an uns gerichtet. Hier möchten wir Sie über die häufigsten Fragen informieren, damit Sie sich im Vorweg schon ein Bild über die Notwendigkeit und die Durchführung einer Bautrocknung machen können. Bautrockner können Sie bei uns in Lübeck, Hamburg, Kiel und Umgebung günstig mieten.

 

Häufige Fragen

Wann benötige ich einen professionellen Bautrockner?

Neubau-Feuchteschäden machen mindestens 90 % aller Bauschäden aus!

Einen Bautrockner empfehlen wir deshalb grundsätzlich bei jedem Neubau eines Einfamilienhauses, Mehrfamilienhauses oder gewerblichen Objektes. Und diese Empfehlung gilt unabhängig von der Jahreszeit. Während der gesamten Bauphase werden spätestens beim Innenputz und dem Estrich mehrere 1000 l Wasser verarbeitet. Auch Niederschläge während der Bauphase können zum Problem werden.

Durch die guten Dämmwerte moderner Neubauten und die relativ undurchlässigen Außenwände ist es heute fast ausgeschlossen, dass die Feuchtigkeit auf natürlichem Wege aus dem Gebäude gelangt. Durch die oft relativ hohe Luftfeuchtigkeit in der Umgebungsluft ist zudem ein Lüften des Gebäudes nur bedingt effizient. Bei bestimmten klimatischen Bedingungen, die in Deutschland mehrere Monate im Jahr vorherrschen, wird sogar zusätzliche Feuchtigkeit in das Haus gelüftet. Ein“ Trockenlüften“ ist zwar grundsätzlich theoretisch unter idealen Außenbedingungen möglich, ist allerdings mit erhöhtem persönlichen Aufwand (mehrmals täglich Stoßlüften) sowie viel Glück bei der Wetterlage verbunden. Eine kontinuierliche und gesicherte Bautrocknung ist somit fast immer nur durch die technische Unterstützung mit Bautrocknern möglich.

Durch die technische Bautrocknung mit Bautrocknern verkürzt sich der zeitliche Aufwand für die Trocknung ihres Bauvorhabens um ca. 50-60 %.

Welche Vorteile ergeben sich durch eine Bautrocknung mittels Bautrockner?

  • Vermeidung von gefährlichem Schimmelpilz und Hausschwamm
  • Mietkosteneinsparung durch verkürzte Bauzeit
  • Heizkostenreduzierung in den ersten fünf Jahren von bis zu 300 % durch trockene Bauelemente ist möglich
  • Wartezeitverkürzung für die Anschlussarbeiten(Bodenleger, Maler, Trockenbauer)
  • Umweltschutz durch niedrigere Heizkosten
  • Reduzierung des persönlichen und zeitlichen Aufwandes für die Trocknung (lediglich 1x am Tag ist eine Entleerung unserer großen Auffangbehälter notwendig), alternativ kann das Wasser über Schläuche oder Kondensatpumpen abgeführt werden.
  • der Neubau kann während der Trockungsphase durch die Bautrockner komplett verschlossen bleiben.

Mit welchen Kosten muss ich bei der Bautrocknung rechnen ? Wie rechnet sich der Einsatz von Bautrocknern ?

Bei einer technischen Bautrocknung entstehen zunächst Kosten durch die Miete von Bautrocknern. Durch den Betrieb der Bautrockner entstehen weitere Kosten durch den Stromverbrauch der Geräte. Die Kosten der Bautrocknung variieren also je nach Anbieter der Bautrockner und Stromtarif. Die Stromkosten lassen sich durch den Einsatz energieeffizienter Bautrockner reduzieren. Unsere professionellen Bautrockner aus deutscher bzw. europäischer Produktion der renomierten Marken Trotec und AERIAL sind im Vergleich sehr sparsam.

Die Investitionen in eine professionelle technische Bautrocknung rechnen sich jedoch schnell durch eine Verkürzung der Bauzeit, die zum Beispiel die finanzielle Doppelbelastung während der Bauphase reduziert. In den ersten Jahren nach dem Einzug ist zudem von einer deutlichen Heizkostenreduzierung durch den bereits getrockneten Baukörper auszugehen. Noch dazu vermeiden sie das Risiko nicht kalkulierbarer Feuchtigkeitsschäden.

Wer einmal gesehen hat, welche Mengen Wasser schon ein einziger Bautrockner täglich der Umgebungsluft in einem Neubau entzieht, wird nicht mehr zweifeln, dass der Betrieb der Bautrockner zur Neubautrocknung auf jeden Fall sinnvoll ist.

Muss ich bei der Bautrocknung zusätzlich heizen?

Grundsätzlich sollte versucht werden, die Temperatur in den zu trocknenden Räumen auf mindestens 18 Grad zu bringen. Je höher die Temperatur ist, desto effizienter arbeiten die Bautrockner. Im Sommer ist dies grundsätzlich kein Problem, im Winter sollte eine Zuheizung mittels Elektro-Heizer oder durch die Heizung im Haus erfolgen. Die Entzugsleistung der Bautrockner steigt bei höheren Temperaturen deutlich merkbar.

Dieser Umstand hat physikalische Gründe: Der Wasserdampf hat für jede Temperatur (und fast unabhängig vom Umgebungsdruck) eine eindeutig bestimmte Sättigungskonzentration. Bei atmosphärischem Normaldruck von 1013,25 hPa kann ein Kubikmeter Luft bei 10 °C maximal 9,41 g Wasser aufnehmen. Die gleiche Luftmenge nimmt bei 30 °C schon 30,38 g Wasser auf und bei 60 °C sind es schon über 100 g Wasser. (Quelle Wikipedia.de).

Durch höhere Temperatur ist es also möglich, das die Luft mehr Wasser aufnimmt als bei geringerer Temperatur. Dies bedeutet: der Bautrockner arbeitet mit steigender Temperatur effektiver, weil mehr Wasser in der Luft ist, die er entziehen kann. Einzige Grenze ist hier die maximale Temperaturumgebung, die die Geräte verkraften, und die Kosten, die das Einheizen auf über 30 Grad im Winter verursachen würde.

Kurz zusammengefasst: in warmer Luft kann sich mehr Wasser sammeln, kalte Luft ist schneller "gesättigt". Die Feuchtigkeit kann bei kalten Bedingungen den Werkstoff schlechter verlassen, die Trocknung ist bei weitem nicht so effektiv. Dieser Umstand gilt übrigens nicht nur für die Verwendung von Bautrocknern, sondern auch beim "Trockenlüften".

Bewährt hat sich ein Temperaturbereich von 20-25 Grad für eine effektive Trocknung.

Wie viele Bautrockner benötige ich?

Die benötigte Anzahl an Bautrocknern ist bei jedem Bauvorhaben unterschiedlich. Hauptsächlich bestimmt sich die Anzahl der eingesetzten Bautrockner für die technische Bautrocknung anhand der Größe des umbauten Raumes und der Leistungsstärke der eingesetzten Geräte. Grundsätzlich empfehlen wir für die Bautrocknung eines normalen Einfamilienhauses ohne Keller den Einsatz von mindestens zwei Bautrockner (einen pro Geschoss) der mittleren Leistungsklasse. Für die Bestimmung der benötigten Bautrockner lassen Sie sich gerne von uns beraten. Für die gängigsten Hausgrößen sind vielleicht ja auch unsere Pauschalangebote zur Bautrocknung passend.


Der Einsatz von zu vielen Bautrocknern führt bei einer professionellen Bautrocknung nicht zu einer schnelleren Trocknung. Durch eine zu starke Trocknung kann es zu einer Übertrocknung kommen. Hierbei verschließen sich durch eine zu schnelle Raumtrocknung die Kapillare in den Baustoffen und lassen die tiefer liegende Feuchtigkeit nicht mehr an die Oberfläche. Der Estrich oder Putz sieht oberflächlich sehr trocken aus, die tieferen Schichten sind jedoch noch stark mit Feuchtigkeit belastet, die nicht mehr an die Oberfläche transportiert werden kann. Nach einigen Wochen wird diese Feuchtigkeit aus tieferen Schichten wieder an die Oberfläche transportiert und verursacht dort erhebliche Probleme. Insgesamt lässt sich also sagen, dass durch den Einsatz von zu vielen Bautrocknern die Trocknungszeit wieder erhöht wird.

Wie lange muss ich die Bautrockner betreiben?

Unsere Erfahrung von über 1000 Bautrocknungen geben wir gerne an Sie weiter. Wir empfehlen den Dauerbetrieb der Bautrockner über einen Zeitraum von 3 - 4 Wochen. Dieser Zeitraum entspricht der Regelmietzeit unserer Bautrockner bei einer klassischen technischen Bautrocknung.

Welche Vorraussetzungen muss ich für den effizienten Betrieb der Bautrockner schaffen?

Grundsätzlich arbeiten die Bautrockner umso effizienter, je höher die Umgebungstemperatur und die Luftfeuchtigkeit sind. Unsere Bautrockner sind für eine Umgebungstemperatur von 6 – 35 ° C ausgelegt. Eine niedrigere Umgebungstemperatur als 6 ° C reduziert die Entzugsleistung noch einmal erheblich. Je höher die Umgebungstemperatur ist, desto effektiver arbeiten die Bautrockner. Deshalb empfehlen wir in der „kalten Jahreszeit“ grundsätzlich den zusätzlichen Betrieb eines Heizlüfters bzw. Elektroheizers. Die Bautrockner geben während des Betriebs zusätzlich Wärme an die Umgebungsluft ab. Bei sehr kalten Außentemperaturen ist die Heizleistung jedoch für einen effizienten Betrieb der Bautrockner häufig nicht ausreichend. Wenden Sie sich für eine Beratung gerne an uns. Wir ermitteln dann zusammen Ihren individuellen Gerätebedarf an Bautrocknern und Heizlüftern.

Für eine effiziente Bautrocknung sollte die Temperatur des Baukörpers mindestens 18-20 °C betragen.

Ventilatoren zur Bautrocknung

Für eine effiziente Bautrocknung spielt neben der Temperatur auch die Luftumwälzung eine große Rolle. Es kann davon ausgegangen werden, dass durch den zusätzlichen Einsatz eines leistungsstarken Axialventilators die Bautrocknung um ca. 30 % schneller erreicht werden kann, als nur bei dem Einsatz eines Bautrockner. Durch die Bewegung der Luft wird diese gleichmäßiger mit Feuchtigkeit gesättigt und eine einheitliche Bautrocknung erreicht.

Warum soll ich einen professionellen Bautrockner mieten, wenn ich auch einen günstigen Luftentfeuchter im Internet kaufen kann?

Günstige Luftentfeuchter, die auch teilweise unter dem Begriff Bautrockner angeboten werden, eignen sich so gut wie nie zur Bautrocknung. Die Entzugsleistung ist in der Regel viel zu gering und die Auffangbehälter für das entzogene Wasser viel zu klein, um einen komfortablen und effizienten Betrieb zu ermöglichen. Auch die Umwälzleistung der Luft ist viel zu gering, um eine sinnvolle Bautrocknung zu gewährleisten.

Diese Geräte eignen sich allerdings sehr gut zur Feuchtigkeitregulierung in bereits bewohnten Räumen, oder wenn es um den Entzug der normalen „Wohnfeuchte“ geht. Auch eine Entfeuchtung von Feuchträumen ist mit diesen Geräten sehr gut möglich. Deshalb haben wir interessante Luftentfeuchter für den Hausgebrauch für Sie getestet. Für eine Neubautrocknung sind diese Luftentfeuchter nicht geeignet, wir empfehlen für eine Bautrocknung Geräte mit einer Entzugsleistung von mindestens 50 l / 24 Std. im Dauerbetrieb und einer Luftumwälzung von über 300 m³/Stunde.

Diese Werte lassen sich nur durch den Einsatz professioneller Bautrockner erreichen.

Welche zusätzlichen Verwendungsmöglichkeiten für Bautrockner gibt es neben der Bautrocknung?

Die Bautrockner eignen sich auch zur Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden, z.B. durch Starkregen-Ereignisse, Hochwasser oder steigendes Grundwasser. Hauptsächlich kommen die Bautrockner dann zum Einsatz, um einen Keller zu trocknen oder die Feuchtigkeit aus Wänden wieder zu entfernen. Kellerräume können nach einem Wasserschaden wieder entfeuchtet werden, um diese wieder nutzbar zu machen.Hierzu bieten wir Ihnen zusätzlich entsprechende Pumpen und Nasssauger an, um das stehende Wasser wieder aus dem Keller zu entfernen. Wie Sie einen feuchten Keller am besten trocknen, können Sie in unserem Ratgeber zur Kellertrocknung ausführlich nachlesen.

Durch den Einsatz der Bautrockner vermeiden Sie teure Folgeschäden durch die Feuchtigkeit, die sich im Mauerwerk und im Fußbodenbereich angesammelt hat.

Was kommt nach der Bautrocknung?

In den ersten 24 Monaten nach dem Bezug des Hauses kommt es grundsätzlich weiterhin zu einer leicht erhöhten Feuchtigkeitsbelastung in den Wohnräumen. Das Haus muss zuerst "trocken gewohnt" werden, um die letzte Restfeuchte zu entfernen. Diese Restfeuchte kann auch durch einen Bautrockner während der Phase der Bautrocknung nicht restlos entfernt werden, weil die Werkstoffe die Feuchtigkeit erst über einen längeren Zeitraum langsam abgeben. Zusätzlich zu einer ausgiebigen Lüftungstätigkeit sollte grundsätzlich über die Anschaffung eines kleineren Luftentfeuchters für besonders betroffene Räume (Schlafzimmer, Badezimmer, Küche) nachgedacht werden. Grundsätzlich entfernen sie während der technischen Bautrocknung jedoch den größten Teil der Feuchtigkeit.

Für eine Geräteempfehlung eines Luftentfeuchters können Sie sich gerne an uns wenden. Einige der besten Geräte haben wir auch für Sie getestet, vertreiben diese Luftentfeuchter jedoch nicht selbst. Den entsprechenden Test von Luftentfeuchtern für den Privatgebrauch finden Sie hier.

Informationen über Bautrockner

Informationen über Funktionsweise und Betriebsbedingungen

Unsere Bautrockner und Luftentfeuchter basieren auf dem Prinzip der Kondensationstrocknung. Hierbei handelt es sich um ein Luftentfeuchtungsverfahrens, welches standardmäßig im industriellen und privaten Bereich zur Neubautrockung, zur Trocknung von Kellerräumen oder zur Lagerraumtrocknung angewendet wird.

Bei diesem Verfahren wird die Luft, die über eine für den jeweiligen Verwendungszweck zu hoch empfundene Luftfeuchtigkeit verfügt, technisch durch die Bautrockner abgekühlt. Es wird dabei der Effekt der Tauwasserbildung an kalten Oberflächen ausgenutzt. Die zu feuchte Luft wird mittels Ventilatoren im Inneren des Bautrockners über Kühlrippen/-lamellen geführt, deren Temperatur unter dem Taupunkt der Luft liegen.

Hierdurch bildet sich Kondenswasser, welches von den Kühlrippen des Bautrockners abgeleitet wird und anschließend in einem Sammelbehälter aufgefangen wird. Die nun abgekühlte und entfeuchtete Luft wird durch den Bautrockner im Rahmen der Neubautrockung oder Kellerraumtrocknung erwärmt und als Trockenluft wieder abgegeben.

Einsatzbereiche von Bautrocknern (Luftentfeuchter)

Der Einsatzbereich von Bautrocknern ist abhängig von der Raumtemperatur und der Feuchte des Arbeitsbereiches.

  • Raumtemperatur: ca. 6–32 °C
  • Feuchte: ca. 30–99 % relative Luftfeuchtigkeit

Vorteile der Bautrockner

  • Keine Gefahr für sonstige Bausubstanz, da die Luftfeuchtigkeit kontinuierlich und nicht schlagartig gesenkt wird. Die Luftfeuchtigkeit wird durch die Bautrockner nach und nach auf das gewünschte Maß gesenkt. Unsere Bautrockner verfügen über eine eingebaute digitale Kontrolle der Luftfeuchtigkeit. Die Wunschluftfeuchtigkeit kann eingestellt werden, die aktuelle Luftfeuchtigkeit wird bei den Bautrocknern angezeigt.
  • Auch ohne die Unterstützung eines Profis können die Bautrockner selbst installiert und bedient werden. Der technische Aufwand für den Betrieb der Bautrockner ist gering und auch von technischen Laien problemlos auszuführen.
  • Hohe Effizienz bei relativ geringem Energieverbrauch. Die latent vorhandene Energie der Luftfeuchtigkeit wird in Wärmeenergie umgewandelt (die Luft wird somit erwärmt und der Bautrockner arbeitet effektiver). Bei sehr geringen Temperaturen unter 15 Grad Celsius empfehlen wir zusätzlich den Betrieb eines Heizlüfters, um die Raumtemperatur zu steigern. Eine gesteigerte Raumtemperatur erhöht auch die Effizienz der Bautrockner und damit die entzogene Feuchtigkeitsmenge.
  • Das Kondensat kann über einen Schlauch oder in einen Behälter abgeleitet werden. Unsere Bautrockner verfügen über Kondensatpumpen für einen unbeaufsichtigten Dauerbetrieb oder sind mit ausreichend großen Auffangbehältern ausgestattet, damit diese lediglich einmal alle 24 Stunden entleert werden müssen. So ist ein komfortabler Betrieb möglich.
Bautrockner Lübeck gibt Tipps und beantwortet Fragen